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Allgemeine Informationen

Familienunternehmen BRANDNER Schiffahrt

Seit Generationen engagiert sich die Familie Brandner für die Arbeit mit und auf der Donau.


Die innige Verbundenheit mit dem Fluss und der nachhaltige Umgang mit naturgegebenen Ressourcen sind seit Beginn der Familienüberlieferungen im Jahre 1776 bis heute Grundlage der Firmenphilosophie.

 

Der Grundstein zur Personenschifffahrt wurde 1995 mit dem Erwerb der MS Austria gelegt. Ziel war es, ein völlig neues Gefühl der Ausflugsschifffahrt in der Wachau zu schaffen. Sauberkeit, große Fenster, lichtdurchflutete Innenräume, eine freundliche Crew und vor allem Sicherheit für die Passagiere stehen bei BRANDNER Schiffahrt an erster Stelle.

 

Mit den beiden stilvollen Schiffen MS Austria, dem Schiff der Extraklasse und ms austria princess, dem Schiff für den verfeinerten Anspruch wird Linienschifffahrt in der Wachau und Charterschifffahrt auf der gesamten Donau betrieben. Die Personenschifffahrt auf der Donau hat durch die von BRANDNER Schiffahrt gelebten innovativen Konzepte und stetigen Investitionen gesamthaft eine neue Qualität und Dynamik erhalten.

Zur Geschichte und Entstehung

Das Schifffahrtsunternehmen BRANDNER hat auf der Donau eine lange Tradition. Im Jahre 1776 wurde die Familie Brandner auf der Donau tätig – dies sind nun mehr als 200 Jahre, in denen die Familie eng mit der Donauschifffahrt verbunden ist.

Es begann zunächst mit der Holzbringung mittels Flößen bis nach Wien und Budapest, dann kamen die Fracht- und Tankschiffe. Ab der Mitte der Siebziger Jahre begann man, sich hauptsächlich mit dem Wasserbau zu beschäftigen.

Das erste Schiff entstand aus eigener Hände Arbeit in fünfjähriger Bauzeit. Die damalige „Schifffahrtsgesellschaft Gebrüder Brandner“ expandierte schnell. Bis zur Mitte der Siebziger Jahre wurde hauptsächlich Tankschiffahrt betrieben – als einziges privates Schifffahrtsunternehmen mit 160 Mitarbeitern neben einem staatlichen Unternehmen. Dumpingpreise des staatlichen Unternehmens zwangen die drei Brüder, die gesamte Tankerflotte im Jahre 1976 an erstere zu veräußern. In den folgenden Jahren konzentrierte man sich auf den bereits bestehenden Bereich Wasserbau, schaffte bislang auf der Donau unbekannte Baggerschiffe an und ging vor allem im Kraftwerksbau in Einsatz. Im Jahre 1982 wies das Unternehmen bereits einen Mitarbeiterstand von 223 Personen auf.

Im Jahre 1986 veräußerte man den Großteil der schwimmenden Geräte, und die drei Brüder entwickelten aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung auf der Donau die Mehrzweckschute „Drei Gebrüder“, ein Universalschiff mit der größten Tragfähigkeit auf der gesamten Donau. In den folgenden 26 Jahren wurden die Geschäftsfelder Kiesgewinnung, Sand, Kies und Granit, Wasserbau und Hydrografie betrieben. Das Familienunternehmen hat sich den Ruf als Wasserbauspezialist auf der Donau weit über Österreichs Grenzen erarbeitet. Anfang 2012 wurde die BRANDNER Wasserbau GmbH veräußert.

Im Bereich Personenschifffahrt gab es bereits im Jahre 1986 einen Vorstoß. Als das staatliche Schifffahrtsunternehmen verlauten ließ, die Strecke Linz – Melk nicht mehr zu befahren, erwarben die drei Brüder zwei holländische Fahrgastschiffe mit der Absicht, diese im angegebenen Bereich einzusetzen. Aufgrund der damals noch gegebenen rechtlichen Konstellation auf der österreichischen Donau konnte dieser Plan nicht verwirklicht werden. Im Jahre 1992 wurde gemeinsam mit einem Tourismuspartner ein Übernahmeangebot für das staatliche Unternehmen gelegt.

Am 30. September 1995 erwarben die beiden Schwestern Barbara und Birgit Brandner die MS Austria von einem holländischen Reeder, der mit dem Schiff in Wallsee vor Anker gegangen war. Der Gedanke, dass dieses Schiff die Donau für immer verlassen sollte, ließ die "Herzen der beiden Schwestern bluten“. Mit dem Schiffskauf ging ein bereits lange existierender Wunsch der Großfamilie, in die Personenschifffahrt einzusteigen, in Erfüllung.

 

Binnen kürzester Zeit wurde ein Marketingkonzept entwickelt, die MS Austria in nur wenigen Wochen im Heimathafen in Wallsee im Innenbereich komplett umgestaltet, sodass das stolze Schiff im April 1996 - mit einer goldenen Krone - als "Die Königin der Wachau" in Dienst ging.  Aus der Not, diverse Anlegestellen, die in staatlicher Verfügungsmacht waren, nicht anfahren zu dürfen, wurde "eine Tugend gemacht". Das im Familienunternehmen gebundene nautische Know How wurde genutzt, um in Melk, Spitz und Krems die ersten von insgesamt 12 eigenen Anlegestellen zu errichten - technisch ausgereift und optisch gefällig wurden diese Anlagen zu wahren Visitenkarten für die Verbindung von Land und Wasser.

 

Im Mai 1997 trat Dipl.-Ing. Wolfram Mosser-Brandner, der Ehemann von Mag. Barbara Brandner ins Familienunternehmen ein und war/ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der BRANDNER Wasserbau GmbH für bedeutende strategische und operative Weichenstellungen und Umsetzungen sowohl in der BRANDNER Schiffahrt, als auch bei den Donau Schiffsstationen GmbH verantwortlich. Im Jahre 1999 gründete die BRANDNER Schiffahrt - bis dahin bereits Eigentümerin von 10 eigenen Schiffsanlegestellen von Linz bis Wien - zusammen mit dem Land Niederösterreich und der Stadtgemeinde Korneuburg die Donau Schiffsstationen GmbH, die erste Public and Private Partnership auf der Donau, die sich mit der Verwaltung und Vermarktung von 38 Donaustationen zwischen Linz und Budapest befasst.

Seit Gründung der Donau Schiffsstationen GmbH hat Mag. Birgit Brandner die Geschäftsführung dieser Gesellschaft inne.

Die Geschäftsführung der BRANDNER Schiffahrt mit den beiden Schiffen MS Austria und ms austria princess liegt seit derselben Zeit in den Händen von Mag. Barbara Brandner.